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Datenschutz

Datenschutz und Abonnements in Österreich — DSGVO, Consent und Auskunftsrecht

Welche Daten sammeln Abo-Dienste über dich in Österreich? DSGVO-Rechte, Datenlöschung nach Kündigung und wie du dein Recht auf Auskunft wahrnimmst.

8 Min. Lesezeit·

Abonnement-Dienste sammeln viele Daten über ihr Nutzer: Zahlungsinformationen, Nutzungsverhalten, Standort, Gerätedaten. Als österreichischer Konsument hast du nach der DSGVO starke Rechte — auch nach einer Kündigung.

Welche Daten sammeln Abo-Dienste?

Streaming-Dienste: Was du schaust, wann, wie lang, auf welchem Gerät, dein Standort. Mobilfunker: Anruf-Metadaten, Standort, Datenmenge. Software-Abos: Nutzungsfrequenz, Dateien (Cloud), Gerätetypen. All das unterliegt der DSGVO und muss in der Datenschutzerklärung deklariert sein.

DSGVO-Rechte als Konsument

Auskunftsrecht: Du kannst eine Kopie aller deiner Daten anfordern. Löschungsrecht: Nach Kündigung kannst du die Löschung deiner Daten verlangen (Recht auf Vergessenwerden). Widerspruchsrecht: Du kannst der Verarbeitung deiner Daten für Marketing widersprechen.

Daten nach Kündigung

Nach der Kündigung müssen Anbieter deine Daten löschen, sobald sie nicht mehr für den Vertrag benötigt werden. Abrechnungsdaten müssen 7 Jahre aufbewahrt werden (Steuerrecht). Du kannst aktiv eine DSGVO-Anfrage stellen: datenschutz@anbieter.at

💡 Tipp: Willst du dieses und alle anderen Abos automatisch überwachen? AboTracker.ch erinnert dich kostenlos vor jeder Verlängerung — DSGVO-konform, kein Bankkonto nötig.

Häufig gestellte Fragen

Wie stelle ich eine DSGVO-Auskunft in Österreich?
Per E-Mail an die im Impressum genannte Datenschutzkontaktstelle. Der Anbieter hat 30 Tage Zeit zu antworten. Wenn nicht: Beschwerde bei der österreichischen Datenschutzbehörde (dsb.gv.at).
Muss Netflix meine Daten nach Kündigung löschen?
Ja, nach DSGVO auf Anfrage. Netflix behält manche Daten jedoch für bestimmte Zeiträume aus legitimen Gründen (Sicherheit, Missbrauchsverhinderung).